Buch-Abstracts von James Clear

Buch Bücher Zusammenfassung Quintessenz Fazit James Clear

 

James Clear hat letztes Jahr einen Blogbeitrag veröffentlicht, in dem er eine Vielzahl seiner gelesenen Bücher zusammenfasst. Ich habe in diesem Beitrag wiederum die aus meiner Sicht spannendsten Erkenntnisse extrahiert – die Quintessenz der Quintessenz sozusagen. Wer mehr Infos zu einem der Bücher möchte, kann einfach in James Post nachlesen, und wenn das noch nicht ausreicht, das jeweilige Buch bestellen.

 

What Got You Here Won’t Get You There (Marshall Goldsmith)

● es sind die Muster des eigenen Verhaltens, nicht das technische oder formelle Wissen, was die Besten von moderat erfolgreichen Menschen trennt

● erfolgreiche Menschen glauben, dass sie die Dinge im Griff haben und kontrollieren können

● je höher man in einem Unternehmen aufsteigt, desto mehr werden die eigenen Vorschläge als Anweisungen interpretiert

● es ist oft besser, eine To-Stop-Liste zu entwickeln als eine To-Do-Liste

● bevor man einen kritischen oder destruktiven Kommentar abgibt, sollte man sich fragen: „Ist es das wert?“, und nicht: „Habe ich recht?“

● erzähle niemandem, wie schlau du bist, denn es wird niemanden interessieren; besser ist es, die Lorbeeren anderen zuzuschreiben

● sich selbst zu vergeben heißt, die Hoffnung aus eine bessere Vergangenheit loszulassen

● wenn man sich entschuldigt, sollte man sagen: „Es tut mir leid. Ich werde es besser machen“, und auf die Rechtfertigung verzichten

 

Fooled By Randomness (Nassim N. Taleb)

● eine in hohem Maße zufällige Umgebung liegt vor, wenn man bei 1000 Variationen eine sehr weite Spanne von Ergebnissen bekommt (zum Beispiel Trading)

● jeder glaubt, gegenüber anderen ziemlich verschieden zu sein

● wir sollten mehr getestete, statistisch belegbare Analysen und weniger Meinungen und Nachrichten in unsere Entscheidungsfindung einbeziehen

● wir sind alle Idioten und wissen eigentlich gar nichts, aber wir haben wenigstens das Glück, es zu wissen

● der Unterschied zwischen Glück und Können ist die Fähigkeit, etwas permanent zu wiederholen

 

The Practicing Mind (Thomas M. Sterner)

● das ganze Leben besteht mehr oder weniger daraus, zu üben und sich zu verbessern

● ein Urteil über unsere eigene Arbeit zu fällen ist verschwendete Energie

● das Ziel ist nicht der Endpunkt unserer Reise, sondern einen guten Kompass zu haben, der uns die Richtung auf dem Weg weist

● der größte Teil unternehmerischen Handelns ist das Überwinden der eigenen begrenzenden Beliefs

● egal, wie gut wir sind, wir werden niemals einen Punkt erreichen, an dem wir uns so fühlen, als wären wir „fertig“

 

The Art Of War (Sun Tzu)

● „Attack him where he is unprepared. Appear where you are not expected.“

● „He will win who knows when to fight and when not to fight.“

● „The way is to aviod what is strong and strike at what is weak.“

● „If they will face death, there is nothing they will not achieve.“

 

The Art of Possibility (Rosamund und Benjamin Zander)

● wir sollten uns auf die Möglichkeiten konzentrieren, die eine Situation bietet, statt in den Modus des Abschätzens und Vergleichens gegenüber anderen zu verfallen

● erfinde einen Weg, die Dinge in deinem Leben so zu sehen, dass sie dir nützen

● das Beste von anderen zu denken und ihnen ein gutes Gefühl zu geben ist optimal, um deren Potenzial zu maximieren, zwischenmenschliche Barrieren auszuräumen und Gelegenheiten zu schaffen

● spiele nicht das Spiel des Vergleichens und Messens, sondern das Spiel der Möglichkeiten und dessen, was man zur Welt beiträgt

● nimm dich selbst nicht so ernst

● trenne deine Gefühle über Ereignisse davon, wie die Ereignisse wirklich sind; nur so können wir in der Gegenwart leben, Gelegenheiten erkennen und die richtigen Entscheidungen treffen

● das Denken über begrenzte Ressourcen und Knappheit ist es, was die Menschen trennt, nicht tatsächlicher Mangel

 

Not Fade Away (Laurence Shames und Peter Barton)

● es ist wichtiger, wirklich zu leben und möglichst viele Menschen positiv zu beeinflussen, als geradlinig zu leben

● man sollte Geld nicht zu wichtig nehmen, denn es wird da sein, wenn man es wirklich braucht; in der Zwischenzeit ist es besser, wirklich zu leben

● „How many of us truly grasp the simple fact that we will die before it is thrust into our face?“

● „My mistakes don’t seem to have mattered very much. They were dumb, not evil, and dumb is part of every life.“

● „We often talk and think about what we have done, but what really matters is that we are there.“

● „It can be easy to get trapped in life, one easy day at a time.“

● „By increments so equisitely gradual that they might have passed unnoticed, I could have ended up being totally untrue to myself and living a life I hated.“

 

Manual for Living (Epictetus)

● wir sollten nicht nach den Dingen verlangen, die nicht in unserer Macht liegen

● unsere Meinung über bestimmte Ereignisse verursacht Emotionen, nicht die Ereignisse selbst

● wir sollten genau überlegen, wie wir unser Leben verbringen möchten; viele jagen Dingen nach, die eigentlich nicht das wert sind, wonach sie aussehen

● wenn man etwas Großes erreichen möchte, muss man den Dingen seine volle Aufmerksamkeit widmen

● wir sind für unsere eigenen Meinungen, Gedanken und Gefühle verantwortlich

● erinnere dich jeden Tag daran, dass der Tod nah sein kann

● wer mehr Geld hat, ist reicher als andere, aber deswegen nicht besser

 

Love Yourself Like Your Life Depends On It (Kamal Ravikant)

● wer sich selbst liebt, den wird das Leben zurücklieben

● sich jeden Tag zu vergewissern, dass man sich selbst liebt, führt zu einem positiveren Denken, da man wirklich daran glaubt; dies erzeugt weniger egoistisches Denken, freundlicheres und hilfsbereiteres Auftreten und eine positivere Wirkung auf andere

● das meiste, was wir fürchten, ist entweder nicht nützlich oder irreal

 

Just Mercy (Brian Stevenson)

● der wahre Charakter zeigt sich darin, wie wir arme, benachteiligte oder verurteilte Menschen behandeln

● jeder von uns ist weit mehr als das schlechteste, was er je getan hat

● alle Menschen, auch anonyme Kriminelle, haben gute und schlechte Seiten, wenn man erst ihre Geschichte kennt

 

Confessions of an Economic Hitman (John Perkins)

● Industrieländer (das Buch arbeitet mit einem konkreten Beispiel) betreiben „moderne Sklaverei“, indem sie (indirekt) über internationale Organisationen zu große Kredite an Entwicklungsländer geben; dies führt zu einer hohen Abhängigkeit und dem Muster, dass diese Länder die entsprechenden politischen Interessen der Industriestaaten vertreten (müssen)

● wie viele wichtige Entscheidungen, die Millionen Menschen betreffen, werden von Einzelpersonen getroffen, die vor allem von persönlichen Motiven getrieben sind?

● Schulden sind die moderne Form des Gefängnisses; gesamte Nationen sind dadurch benachteiligt, dass sie hohe Schulden gegenüber Industrieländern haben

 

A Short Guide To A Happy Life (Anna Quindlen)

● das schwerste aller Dinge ist es, zu lernen, die Reise zu lieben, nicht das Ziel

● erbaue dir ein echtes Leben, statt immer nur der nächsten Stufe des Erfolgs nachzujagen

● wir alle wollen Erfolg haben; aber wenn wir nichts Gutes tun, wird uns der Erfolg niemals genug sein

● es ist so einfach, nur zu existieren, statt zu leben; es sei denn, wir wissen, dass unsere Uhr tickt

● „Knowledge of our own mortality is the greatest gift god gives us.“

 

10% Happier (Dan Harris)

● Mindfulness verändert nicht die Probleme im Leben, aber es hilft uns, bewusst darauf zu antworten, statt nur zu reagieren

● es ist gut, nach Erfolg zu streben, solange man akzeptiert, dass das Ergebnis außerhalb unserer Kontrolle liegt

● viele Menschen nehmen an (!), dass sie paranoid und ständig besorgt sein müssen, um sich unter den Besten zu behaupten

● die meisten Dinge liefern immer nur kleine Erfolge und erfordern eine konsequente, dauerhafte Anwendung

● Mindfulness ist das Beobachten dessen, was passiert, ohne emotionale Reaktion dazu

● unsere Emotionen in einem bestimmten Moment definieren nicht unsere Identität, sie sind nur vorübergehend

● Hedonic Adaption: menschliche Tendenz, auch nach großen positiven oder negativen Ereignissen relativ schnell zu einem stabilen Level an Zufriedenheit zurückzukehren

● Augenkontakt mit anderen und Lächeln lassen uns täglich deutlich besser und verbundener fühlen

 

Das war’s erstmal. James hat auf seiner Seite noch viele weitere Bücher parat.

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