Die 2 Optionen, die du hast

Optionen

 

Ich dachte immer, dass Star Wars etwas für Freaks ist. Gut, vielleicht ist es das tatsächlich. Aber es kann uns dennoch ein paar gute Lektionen lehren.

Damit meine ich weniger die Story an sich. Vielmehr gibt es einen Charakter, Yoda, der uns so manche Wahrheit vermittelt. Der Spruch, um den es heute geht, ist folgender:

„Do. Or do not. There is no try. (Yoda)

 

Um das richtig einzuordnen, schauen wir uns kurz an, was im Film direkt zuvor gesagt wurde:

Luke: Master, moving stones around is one thing. This is totally different!
Yoda: No! No different! Only different in your mind. You must unlearn what you have learned.
Luke: All right, I’ll give it a try.

Und dann der Spruch von Yoda, dass es kein „Versuchen“ gibt. Nur ein Tun, oder eben ein Nicht-Tun.

Mit anderen Worten: Wir müssen uns einer Aufgabe voll hingeben und daran glauben, dass wir es schaffen werden (Tun). Oder es gleich bleiben lassen (Nicht-Tun). Alles dazwischen, also das bloße Versuchen, bei dem wir nicht mit voller Energie dahinterstehen, ist letztlich wertlos und endet früher oder später in Resignation und Aufgeben.

 

Die Optionen, die du hast, gemäß Yoda.

Die Optionen, die du hast, gemäß Yoda.

 

Aber wie können wir uns sicher sein, etwas zu schaffen, das wir gerade erst beginnen? Die Antwort: Durch Autosuggestion und emotionalisierte Visualisierung. Diese Dinge können das Selbstvertrauen für das Erreichen unseres Ziels befeuern.

Denn unser Gehirn kann nicht besonders gut zwischen Realität und Fiktion unterscheiden. Stellen wir uns einfach vor, wie wir unser Ziel erreichen, noch bevor wir angefangen haben. Diese Vision können wir über Emotionen verstärken, indem wir uns genau ausmalen, wie es sich anfühlen wird, es geschafft zu haben. So wird unser Glaube immer stärker, dass wir das, was wir vorhaben, tatsächlich erreichen werden.

Lassen wir also die halbherzigen „Versuche“ bleiben. Wir brauchen tiefste Überzeugung für unsere Ziele. Und das hat nichts mit Science Fiction zu tun – aber viel mit unserem wirklichen Leben.

Auch meine Radtour von Vancouver nach San Francisco ist ein solches Projekt. Ich kann nicht voller Zweifel losfahren, sondern muss von Anfang an daran glauben, es zu schaffen.

4 Kommentare zu Die 2 Optionen, die du hast

  1. Viky sagt:

    Eigentlich weiß man das, nur denken wir zu wenig dran (so geht es zumindest mir). Danke für diese Erinnerung.

  2. Michael sagt:

    Hi Marko,

    ich freu mich schon wie ein Schnitzel auf den neuen Star Wars und bin wohl daher einer dieser „Freaks“. Offensichtlich gibt es was Star Wars angeht auch nur Schwarz und Weiß, Fan oder nicht-Fan, Freak oder nicht-Freak.

    Inhaltlich ist aber definitiv was dran. Als ich zum Beispiel anfing selber Webseiten zu erstellen und im Internet Geld verdienen zu wollen, habe ich viele Seiten erstellt und alle nur halbherzig betreut. Der Erfolg blieb dabei logischerweise aus. Erst seitdem ich mich auf ein Projekt komplett konzentriere und es zu 100% angehe, sehe ich eine positive Entwicklung.

    Gruß Micha

    • MarkoMarko sagt:

      Servus Micha, das klingt doch super. Im Buch „Think and Grow Rich“ wird das Ganze sogar auf die Spitze getrieben. Der Autor Sagt, „burn all bridges“, also sich ohne Rückweg entschließen. Sehr gewagt natürlich, aber maximaler Fokus und Entschlossenheit.

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