Momentum bei Währungen und der Einfluss von Renditedispersion

Das Paper untersucht den Zusammenhang zwischen Momentum und dem Ausmaß der weltweiten Renditestreuung (Dispersion) zwischen Währungspaaren. Dispersion ist dabei ein Risikofaktor, der den Schlüssel zur Erklärung der Momentum-Renditen bei Währungspaaren darstellt. Es wird argumentiert, dass ein hohes (niedriges) Maß an Dispersion mit hohen (niedrigen) Momentum-Renditen einhergeht.

Eriksen untersucht Momentum-Strategien auf Basis der Top/Flop 20%. Bei 1-monatiger (3-monatiger) Ranking-Periode erbringen diese eine annualisierte Rendite von 5,7% (5,8%).

 

Momentum-Strategien Währungen Überrendite Hauptwährungen Nebenwährungen

Dargestellt sind die Überrenditen verschiedener Momentum-Strategien für alle 48 Länder (obere Grafik) und 15 entwickelte Länder (untere Grafik). Zeitraum: 1983-2016.

 

Fazit

Kurzfristige Ranking-Perioden und ein Umfeld hoher Dispersion führen bei Währungen zu den höchsten Momentum-Renditen.

 

Quelle: Eriksen, J. N. (2017), Cross-Sectional Return Dispersion and Currency Momentum, Aarhus University School of Business and Social Sciences

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